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Was Quaki am Grund des Sumpfteichs fand

Ein ganz normaler Morgen

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Es war ein ganz normaler Morgen am Sumpfteich.

Leni saß auf einem dicken alten Baumstumpf am Wasser und flocht Schilfblätter zu einem kleinen Korb. Quaki, der junge grüne Frosch, hopste am Ufer hin und her und übte sich im Weitspringen. Pippa-die-Maus saß auf einer Seerose und putzte ihre winzigen Pfötchen. Spinnchen war irgendwo zwischen den Schilfhalmen unterwegs. Lila und Lola, die Libellen-Schwestern, schwirrten über dem Wasser.

Schmuli, die alte Schildkröte, schwamm langsam ihre Morgenrunde.

Es war ein Morgen wie tausend andere am Sumpfteich.

Bis Quaki einen besonders weiten Sprung machte.

Quaki sprang nämlich gerade vom Ufer auf einen flachen Stein in der Mitte des Wassers. Aber er sprang ein bisschen zu weit. Er rutschte vom Stein. Er platschte ins Wasser.

Platsch!

Quaki tauchte unter — nicht weil er wollte, sondern weil er musste. Und während er da unten war und schon wieder nach oben paddeln wollte, sah er etwas.

Etwas, das nicht hätte da sein sollen.

Tief unten am Grund des Sumpfteichs, halb im Schlamm versteckt, glitzerte etwas.

Es glitzerte golden.